„Zum ‚Schutz der Individual-Freiheitsrechte der muslimischen Frau’ ist ein Verbot der Vollverschleierung im öffentlichen Raum erforderlich. Eine erlaubte Vollverschleierung übt auf diese Frauen einen ‚sozialen Gruppendruck’ aus” (Aufassung der rechtspopulistischen AfD in Berlin, wiedergegeben nach einem Artikel im Tagesspiegel (externer Link)).

„Eine Muslima, die Burka trägt, muss immer auch Handschuhe tragen. Wenn sie keine Handschuhe trägt, stimmt etwas nicht.”

Was genau angeblich „nicht stimmt”, habe ich nicht herausfinden können. Vielleicht vermutet man, es handele sich gar nicht um eine muslimische Frau, und die vermummte Person verrate sich durch das Fehlen der Handschuhe.

„Man muss einen Menschen doch identifizieren können, damit man weiß, mit wem man es zu tun hat...”

„Mit Burka oder Nikab kann man kostenlos Bus oder Bahn fahren, und als Autofahrer muss man keine Angst vor Radarfallen haben.”

„Die Kapuzengewänder des Ku-Klux-Klan sind das gleiche wie die Burkas muslimischer Frauen.”

„Musliminnen, die für Kopftuch argumentieren, sagen sie tun's um sexueller Objektifizierung zu entgehen. Das heisst, sie legen die Verantwortung für die weibliche Objektifizierung, in die Bekleidung der Frau. Anstatt von Männern angemessenes Verhalten zu fordern. Das sagt alles.“ (Von einem Twitter-Benutzer, Rechtschreibung im Original.)

Burqa' und Niqāb gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert. Sie haben darum mit dem Islam nichts zu tun.”

„Nur 7 % unserer Kommunikation erfolgt verbal, 93 % erfolgen nonverbal und sind somit unter dem Schleier unsichtbar. Darum verhindern die Burka und der Nikab die Kommunikation.”

„Das Tragen des Niqāb hat nichts mit Religion zu tun (das sagen selbst islamische Gelehrte), darum ist es auch nicht von der Religionsfreiheit geschützt.”