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Term Definition
Shayla

Der Shayla ist eine arabische Kopfbedeckung, ein rechteckiges meist schwarzes Tuch, das in der Regel nicht ganz blickdicht ist.

Wie ein Schal wird es um Kopf und Hals gebunden und über die Schultern drapiert (Hidschāb).

Es ist auch möglich, ein Ende des Shayla zu verwenden, um das Gesicht teilweise zu bedecken (Niqāb).

Der Shayla wird traditionell auf der arabischen Halbinsel getragen.

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Sufūr

Arabischer terminus technicus für das Nichteinhalten der Vorschriften zum Tragen des Hidschāb sowie für das unzulässige Aufdecken des Schleiers.

Ein „Burkaverbot” wäre nach islamischen Recht Sufūr.

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Sunna

Das arabische Wort „Sunna” bedeutet Brauch, gewohnte Handlungsweise oder überlieferte Norm.

Die Sunna stellt - vereinfacht ausgedrückt - die Lebensweise Muhammads dar und ist zugleich die Summe der für Muslime empfohlenen Handlungsweisen.

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Tarha

Hierzulande selten verwendeter arabischer Begriff für großes Tuch, das auf den Kopf gelegt wird. Es wird häufig zu einer Abaya bzw. zu einem Niqāb getragen.

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Tesettür

Türkische Bezeichnung für Hidschāb.

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Tichel

Von jüdisch-orthodoxen Frauen getragenes Kopftuch.

Bis zum 17. Jahrhundert war der Tichel die bevorzugte Kopfbedeckung für jüdisch-orthodoxe Frauen, seitdem kamen auch der Scheitel (Perücke) und der Hut in Gebrauch.

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Topuz

Türkische Bezeichnung für eine Aufpolsterung unter einem Başörtüsü oder Esarp, z.B. ein mit Watte gefülltes Kissen, ein Dutt, ein in die Haare geflochtenes Tuch. Ein so aufgepolstertes Kopftuch wird auch Türban genannt. Ziel ist es, unter dem Kopftuch eine volle Haarpracht vorzutäuschen.

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Tudong

Schleier, der vor allem in Malaysia und Indonesien (hier meist Kerudong genannt) getragen wird.

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Türban

Ein beispielsweise mit einem Topuz aufgepolstertes, dadurch voluminöses Kopftuch (Başörtüsü oder Esarp), von Gegnern dieser Mode wegen der Erscheinungsform häufig abwertend als „Kamelhöcker” bezeichnet. Wird von türkischstämmigen Mädchen und Frauen meist zu figurbetonter Kleidung und mit sehr viel Make-up getragen („Türban-Mode”). Das aufgepolsterte Kopftuch („Push-up”) soll eine sehr volle Haarpracht vortäuschen.

Vielen konservativen Muslimen gilt dies als eine Parodie auf den Pardösü bzw. den älteren Çarşaf. Tatsächlich ist mit Ausnahme des Gesichts und der Hände der ganze Körper „züchtig bedeckt”, doch körperliche Vorzüge der Trägerin werden hervorgehoben.

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Vermummung

Eine Vermummung ist umgangssprachlich betrachtet ein Vorgang, bei dem sich eine Person so verhüllt oder maskiert, dass sie - beabsichtigt oder nicht - unkenntlich wird.

Als Rechtsbegriff handelt es sich um einen nach dem Versammlungsgesetz verbotenen Vorgang, bei dem sich eine Person während einer öffentlichen Versammlung, Veranstaltung oder eines Aufzugs unkenntlich macht, um die Feststellung der Identität mutmaßlich zu verhindern.

In der Niqāb- und Burkadebatte wird der Begriff „Vermummung” in der Regel vom Rechtsbegriff her verstanden; den betreffenden Frauen also fälschlich unterstellt, sie würden sich unkenntlich machen, um die Feststellung der Identität zu verhindern.

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Vollschleier

Im Duden oder in den gängigen Lexika findet sich dieser Begriff nicht.

Umgangssprachlich, in den Massenmedien und in der Politik wird allerdings gerne und häufig im Hinblick auf „Burka und Niqab” von „Vollverschleierung” bzw. vom „Vollschleier” oder auch vom „Ganzkörperschleier” gesprochen - fälschlich.

Schauen wir uns diese Begriffe einmal näher an.

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Wāǧib

Wāǧib ist eine Handlung, die geboten ist.

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Walī

Ein Walī ist ein Freund, ein Helfer, ein Beschützer, ein Verbündeter, der Vormund.

Der Walī einer noch nicht verheirateten Tochter ist ihr Vater oder, wenn dieser verstorben ist, ein naher Verwandter aus der väterlichen Familie.

Der Walī einer Ehefrau ist ihr Ehemann.

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Yaşmak

Der Yaşmak (türkisch für Schleier) war ein früher in der Türkei verbreiteter Kopf- und Gesichtsschleier, meist aus Musselin. Spielt heute praktisch keine Rolle mehr.

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ʿAura

ʿAura ist in der islamischen Theologie eine Blöße, die es zu verhüllen gilt. Hauptsächlich, aber nicht nur, bezieht es sich auf die Körper von Frauen und Männern.

Traditionell gilt der weibliche Körper mit Ausnahme des Gesichts, der Hände und der Füße als ʿaura. Er muss darum mit weiter Kleidung bedeckt werden.

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