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Term Definition
Tarha

Hierzulande selten verwendeter arabischer Begriff für großes Tuch, das auf den Kopf gelegt wird. Es wird häufig zu einer Abaya bzw. zu einem Niqāb getragen.

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Tesettür

Türkische Bezeichnung für Hidschāb.

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Tichel

Von jüdisch-orthodoxen Frauen getragenes Kopftuch.

Bis zum 17. Jahrhundert war der Tichel die bevorzugte Kopfbedeckung für jüdisch-orthodoxe Frauen, seitdem kamen auch der Scheitel (Perücke) und der Hut in Gebrauch.

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Topuz

Türkische Bezeichnung für eine Aufpolsterung unter einem Başörtüsü oder Esarp, z.B. ein mit Watte gefülltes Kissen, ein Dutt, ein in die Haare geflochtenes Tuch. Ein so aufgepolstertes Kopftuch wird auch Türban genannt. Ziel ist es, unter dem Kopftuch eine volle Haarpracht vorzutäuschen.

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Tschador

TschadorDer Tschador (persisch چادر, DMG Čádor, wörtlich übersetzt „Zelt”.) ist ein großes halbkreisförmiges Tuch, das Kopf und Körper der Trägerin bedeckt und meist bodenlang ist. In der Regel bleiben nur das Gesicht und die Hände unbedeckt.

Manchmal zieht die Trägerin den Tschador so eng um das Gesicht, dass auch dieses teilweise bedeckt wird (etwa bis unter die Nase).

Er wird über der übrigen Kleidung getragen.

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Tscharschaf

CarsafDer Tscharschaf (türkisch Çarşaf) ist ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes türkisches Gewand, das in der Regel aus einem weiten, bodenlangen Rock und einem hüftlangen Oberteil (ähnlich einem Khimar) besteht.

Traditionell ist er schwarz, und mit Nadeln wird der Stoff meist so festgesteckt, dass der untere Teil des Gesichts verdeckt wir. 

Manchmal weist der Tscharschaf angearbeitete Ärmel auf, manchmal nur Schlitze, um die Hände durchzustecken.

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Tudong

Schleier, der vor allem in Malaysia und Indonesien (hier meist Kerudong genannt) getragen wird.

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Türban

Ein beispielsweise mit einem Topuz aufgepolstertes, dadurch voluminöses Kopftuch (Başörtüsü oder Esarp), von Gegnern dieser Mode wegen der Erscheinungsform häufig abwertend als „Kamelhöcker” bezeichnet. Wird von türkischstämmigen Mädchen und Frauen meist zu figurbetonter Kleidung und mit sehr viel Make-up getragen („Türban-Mode”). Das aufgepolsterte Kopftuch („Push-up”) soll eine sehr volle Haarpracht vortäuschen.

Vielen konservativen Muslimen gilt dies als eine Parodie auf den Pardösü bzw. den älteren Çarşaf. Tatsächlich ist mit Ausnahme des Gesichts und der Hände der ganze Körper „züchtig bedeckt”, doch körperliche Vorzüge der Trägerin werden hervorgehoben.

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