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Term Definition
Mahram

Ein Mahram ist ein Mann, mit dem eine Frau nach islamischem Recht nicht die Ehe eingehen darf.

Damit ist er für sie kein fremder Mann, und sie darf sich vor ihm im Prinzip so zeigen, wie sie sich auch gegenüber Frauen zeigen darf.

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Makrūh

Makrūh ist eine Handlung, die Muslimen verpönt ist, die missbilligt wird. Sie zieht keine jenseitige Strafe nach sich.

Es sind Handlungen, deren Tun nach religiöser Auffassung nicht geschätzt wird und die deshalb vermieden werden sollten.

Das Unterlassen von Handlungen, die Makrūh sind, wird im Jenseits belohnt.

Makrūh ist auch das Missachten von beliebten oder bevorzugten Taten.

Eine Steigerung wäre Ḥarām, eine verbotene Handlung, die eine jenseitige Strafe nach sich zieht.

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Metallburka

Eine „Metallburka” gibt es nicht, obwohl viele sie gesehen haben wollen (sie ist damit ein vermeintliches UBO; ein unidentifiziertes Burka-Objekt).

Tatsächlich handelt es um einen ein aus golden gefärbter Baumwolle (manchmal auch Pappe) gefertigten Baṭṭūlah.

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Mimik

Anders als oftmals angenommen, ist das Ausdrücken und das Erkennen der menschlichen Mimik keine angeborene Fähigkeit des Menschen, sondern wird von ihm erlernt. Dabei gibt es starke kulturelle Unterschiede.

Darum gibt es zwischen verschiedenen Kulturen (z.B. zwischen „Weißen”  wie Europäern, Amerikanern oder Australiern, (Ost-) Asiaten wie Chinesen, Japanern oder Koreanern) und  (Subsahara-) Afrikanern) sogenannte Mimik-Barrieren. Diese Barrieren erschweren die nonverbale Kommunikation untereinander, weil mimische Äußerungen nicht oder falsch verstanden werden.

Das zeigt sich schon daran, wo sich das Spiel der Mimik konzentriert.

„Weiße” etwa verwenden für die Mimik das ganze Gesicht, vor allem aber Mund- und Kinnpartie, Asiaten hingegen konzentrieren sich auf die Augen. Manche Subsahara-Afrikaner dagegen ordnen manchmal bestimmten Gesichtsausdrücken gar keine Gefühle zu, sondern beschreiben einfach nur, was sie sehen (z.B. „Zähne zeigen” statt „lächeln” oder „Wut”).

Was „Weiße” vor allem mit der Mimik der Mund- und Kinnpartie zum Ausdruck bringen, bleibt Asiaten meist verborgen (z.B. Angst und Ekel). Umgekehrt erscheint „Weißen” der Gesichtsausdruck von Asiaten oftmals emotionslos, weil wir vor allem auf Mund- und Kinnpartie achten und das, was Asiaten über ihre Augen ausdrücken, übersehen.

Natürlich stellt auch der Niqāb eine Mimik-Barriere dar. Im Grunde nehmen „Weiße” im Gesicht einer Frau, die Niqāb trägt, ebenso viel oder wenig Mimik wahr wie im Auge eines Asiaten, der Niqāb lässt uns die Frau emotionslos erscheinen.

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Muḥaǧāba

Arabische Bezeichnung für eine Frau, die regelmäßig Ḥiǧāb trägt. Auch: Ḥiǧābi.

Trägt sie auch einen Niqāb, so nennt man sie eher Munaqāba (auch: Niqābi).

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Munaqāba

Arabische Bezeichnung für eine Frau, die regelmäßig Niqāb trägt. Auch: Niqābi.

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Mustaḥabb

Mustaḥabb ist eine Handlung, die Sunna (empfehlenswert) und wünschenswert ist.

Vielen Muslimas, die Niqāb tragen, dies aber nicht als Farḍ (Pflicht), sondern als Sunna betrachten, sehen den Niqāb als Mustaḥabb, als eine wünschenswerte Handlung.

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