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Term Definition
Abāya

Arabische Bezeichnung für einen weit geschnittenen knöchel- oder bodenlangen Mantel, der manchmal einen Ärmel hat, manchmal aber auch nur Schlitze für die Hände.

Der Abāya wird entweder auf den Schultern getragen (dann meist zusätzlich mit einem Tarha) oder auf dem Kopf.

Manchmal wird der Abāya mit einem Niqāb ergänzt, manchmal auch mit Handschuhen.

Der Abāya wird vor allem auf der arabischen Halbinsel getragen; in Saudi-Arabien gilt er als Mindestanforderung an die weibliche Verschleierung. Hier ist er meist schwarz.

Eine nicht bodenlange Variante wird auch als Khimar bezeichnet.

In Pakistan, Afghanistan, Indien, Bangladesch und Zentralasien wird ein ähnliches Kleidungsstück als Burqa' bezeichnet.

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Al-Amira

Arabische Bezeichnung für einen meist eher kurzen Khimar aus dehnbarem Stoff, der einfach über den Kopf gezogen wird und nicht weiter befestigt werden muss, da eingenähte Gummibänder das Kopftuch an Ort und Stelle halten.

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Bandari-Niqāb

Als Bandari-Niqāb wird ein spezieller Gesichtsschleier der Frauen des Bandari-Volkes bezeichnet. Die Bandari leben sowohl in der südiranischen Provinz Hormozagan als auch in Oman.

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Başörtüsü

Türkische Bezeichnung für Kopftuch (eine andere ist Esarp).

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Baṭṭūlah

Arabische Bezeichnung (arab. بطولة bzw. al-baṭṭūlah البطولة) für eine Gesichtsmaske aus Baumwolle (manchmal auch aus anderen Materialien), die z.B. in gold, rot oder schwarz eingefärbt wird.

Sie ist ein Bestandteil des Khaliji-Burka (Khalījī Burqu', arab. خليجي برقع). 

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Bone

Ein breites und dehnbares Stirnband bzw. Schlauchtuch, das unter dem eigentlichen Kopftuch die Bedeckung der Stirn sicherstellt, ohne ein dreieckiges o.ä. Tuch um die Stirn binden zu müssen.

Manchmal auch in Form einer Haube oder eines Caps.

Wird oft mit einer Al-Amira verwendet bzw. als Set verkauft.

Der Bone ist häufig verziert (z.B. Stickereien, Strasssteinchen o.ä.).

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Boushiya

Arabische Bezeichnung für einen Niqāb, der meist aus zwei sehr dünnen Stofflagen besteht, allerdings keinen Schlitz für die Augen aufweist, sondern das Gesicht komplett bedeckt. Er wird meist mit Stoffbändern befestigt.

Auch Ghatwa genannt.

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BuiBui

Der BuiBui ist ein bodenlanges, weit geschnittenes Kleidungsstück, das vor allem von muslimischen Frauen in beispielsweise Somalia, Kenia und Tansania sowie auf Madagaskar getragen wird.

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Burka

Burka” ist in Deutschland, aber auch anderen westlichen Ländern ein weit verbreiteter Begriff, der nicht eindeutig definiert ist.

Früher war der Begriff „Burka“ hierzulande fast nur Kreuzworträtselfreunden bekannt: Russische Bezeichnung für einen halbkreisförmigen rauen Fellmantel aus dem Kaukasus.

Seit 2001 wird der Begriff „Burka“ im Westen für verschiedene Formen der Verschleierung islamischer Frauen verwendet. Dabei ist die Verwendung in den westlichen Ländern nicht einheitlich. So wird der Begriff in angelsächsischen Ländern anders verwendet als in Frankreich oder Deutschland.

Fragt man in Deutschland fünf Menschen, was sie unter „Burka“ verstehen, bekommt man wenigstens sieben verschiedene Antworten.

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Burkaverbot

Der von vielen Medien, in der Umgangssprache und auch als Titel dieser Website verwendete Begriff „Burkaverbot” ist irreführend.

Burka bezeichnet im Deutschen den eigentlich Chadri genannten Schleier afghanischer Frauen, ein Burkaverbot wäre demnach lediglich ein Chadri-Verbot, obgleich nur sehr wenige Frauen hierzulande Chadri tragen.

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Burqini

BurqiniEin Badeanzug, der den ganzen Körper mit Ausnahme des Gesichts, der Hände und der Füße bedeckt, nicht eng anliegt und auch im nassen Zustand weder durchscheinend ist noch die Konturen des Körpers abzeichnet.

Die aus dem Libanon stammende Australierin Aheda Zanetti hat zuerst eine für sportliche Muslimas geeignete Kopfbedeckung namens „Hijood®” erfunden.

Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus „Hijab” (Hidschāb) und „Hood” (Haube).

2004 folgte bald die Erfindung des Burqini®, des Badeanzugs mit integriertem Hijood®, der bisher rund 700.000 mal verkauft wurde. Hintergrund war unter anderem die Öffnung des australischen Rettungsschwimmwesens für Muslime und insbesondere muslimische Frauen.

Es handelt sich nach Überzeugung der Erfinderin nicht um ein islamisches Kleidungsstück, sondern um einen Badeanzug, der für Muslimas geeignet ist - aber auch für andere Frauen, die sich am Strand oder beim Schwimmen bedeckend bekleiden wollen, aus welchen Gründen auch immer.

Der Begriff setzt sich zusammen aus Burqa' und Bikini.

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Burqu'

Burqu' ist ein arabisches Wort (برقع‎‎) das wörtlich übersetzt „Schleier, Bedeckung, Vorhang” heißt und eigentlich kein spezielles Kleidungsstück beschreibt, sondern den Schleier im Allgemeinen.

Burqu' wird manchmal fälschlich mit Gesichtsschleier übersetzt (das wäre نقاب Niqāb).

Der Burqu' wird häufig auch (wie in Urdu) Burqa' genannt, im Westen meistens Burka, Burqa oder auch Burkha, Bourka usw.

Im Westen wird der Burqu' fast immer mit dem Chadri verwechselt, der eine spezielle Form des Burqu' (Urdu: Burqa') darstellt, den hauptsächlich Frauen in Afghanistan und Pakistan tragen.

Der Chadri ist ein heute meist blauer Burqu', in den eine Kappe genäht wurde, um festen Halt auf dem Kopf zu finden, und in den ein Gesichtsschleier integriert worden ist. Die Augenpartie wird hier durch ein mehr oder weniger feinmaschiges Stoffgitter bedeckt.

Im Westen wird unter „Burka” aber auch oft jede Form des Hidschāb verstanden. Versteht man den Hidschāb als Schleier, ist es tatsächlich nicht ganz falsch, Burqu' als Synonym für Hidschāb zu verwenden.

Hingegen ist der Burqu' nicht zwangsläufig ein Niqāb, also ein Gesichtsschleier.

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Čádor

TschadorDer Čádor ist ein großes halbkreisförmiges Tuch, das Kopf und Körper der Trägerin bedeckt. In der Regel bleiben nur das Gesicht und die Hände unbedeckt.

Manchmal zieht die Trägerin den Čádor so eng um das Gesicht, dass auch dieses teilweise bedeckt wird (etwa bis unter die Nase).

Er wird über der übrigen Kleidung getragen.

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Çarşaf

CarsafÇarşaf (sprich: Tscharschaf) ist ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes türkisches Gewand, das in der Regel aus einem weiten, bodenlangen Rock und einem hüftlangen Oberteil (ähnlich einem Khimar) besteht.

Traditionell ist er schwarz, und mit Nadeln wird der Stoff meist so festgesteckt, dass der untere Teil des Gesichts verdeckt wir. 

Manchmal weist der Çarşaf angearbeitete Ärmel auf, manchmal nur Schlitze, um die Hände durchzustecken.

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Chadar

Als Chadar wird in Afghanistan und Pakistan ein größeres Kopftuch bezeichnet (auf der arabischen Halbinsel als Tarha bekannt).

Chadar bedeutet (wie auch der Chadri bzw. wie auch der vor allem im Iran verbreitete Čádor) „Zelt”.

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