Im Internet gibt es eine Petition für ein „Burkaverbot”, die Tobias Huch sowie Serkan Tören führen, beides FDP-Politiker.

Hier einige Anmerkungen zu dieser bei Rechten sehr beliebten und auf entsprechenden Seiten häufig beworbenen Petition, die ich hier aber - wie auch jeden rechten oder islamfeindlichen Müll - nicht verlinken werde.

Erst einmal einige Kommentare zum Inhalt der Petition:

"Die Burka ist ein mobiles Frauengefängnis und ein politisches Symbol der Unterdrückung der Frau. Mit der absoluten Verhüllung des Körpers soll die Frau keine nonverbale und verbale Kommunikation führen. Sie soll in keiner Weise Beachtung erhalten. Die muslimischen Männer, die dies für eine religiöse Notwendigkeit halten, tragen in sich ein pervertiertes Sexualbild."

Mobiles Frauengefängnis... Belege für die Behauptung, dass die Frauen den Niqāb unfreiwillig tragen und mehrheitlich (oder auch nur zu einer wahrnehmbaren Minderheit) als ein Gefängnis erleben, führen Huch-Tören freilich nicht an.

Irreführend ist, dass der Körper absolut verhüllt sei; denn die Frauen tragen den Niqāb selbstverständlich nicht 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche.

Falsch ist, dass sie "keine nonverbale und verbale Kommunikation führen sollen". Selbstverständlich kommunizieren die Frauen, sowohl verbal mit ihrer Stimme als auch nonverbal mit ihren Bewegungen, ihrer Körperhaltung und auch durch den Niqāb selbst; denn selbstverständlich stellt auch dieser eine Meinungsäußerung dar. Legen sie den Niqāb ab, so ist auch eine nonverbale Kommunikation über die Mimik möglich. Würde man die Huch-Tören-Argumentation ernst nehmen, so könnte auch bei jedem Telefonat "keine nonverbale und verbale Kommunikation" geführt werden; denn die Einschränkungen sind ja vergleichbar - oder auch nicht; denn beim Telefonat sieht man auch die Kleidung, die Körperhaltung und die Bewegung des Gegenübers nicht. Sicherlich wollen Huch-Tören bald auch Telefongesellschaften abschaffen?

Falsch ist auch die Behauptung, dass Frauen "in keiner Weise Beachtung erhalten" sollen.

Wenn es um muslimische Frauen geht, die freiwillig einen Niqāb tragen, so spielt es schlicht und einfach keine Rolle, wenn irgend welche "muslimischen Männer, die dies (mutmaßlich!) für eine religiöse Notwendigkeit halten" in sich ein "pervertiertes Sexualbild" tragen. Genau so gut könnte man Frauen den Minirock, die High Heels, die Brustimplantate, die Botos-Injektionen und was nicht sonst noch alles verbieten, weil manche Männer ein pervertiertes Sexualbild in sich tragen und so etwas von Frauen verlangen.

Im Übrigen müsste man das von Huch-Tören geforderte Verbot dann auch auf den Hidschāb muslimischer Frauen ausdehnen, der sich ja nur graduell, nicht aber prinzipiell vom Niqāb unterscheidet. Auch hier wird von manchen Männern ein Verhalten von Frauen gefordert, dass Huch-Tören beim Niqāb bemängeln. Aber auch das hat nichts damit zu tun, dass die meisten muslimischen Frauen ihren Hidschāb freiwillig tragen.

"Frauen, die eine Burka tragen, haben keine Chancen in der deutschen Gesellschaft, sich zu integrieren und am Berufsleben teilzuhaben. Sie sind vollständig ausgegrenzt von der Gesellschaft und dienen nur noch einem Patriarchat."

Auch Frauen, die Hidschāb tragen, erhalten viel zu oft keine Chance seitens der Mehrheitsgesellschaft, sich zu integrieren und am Berufsleben teilzunehmen - etwa als Lehrerinnen, auf Ämtern oder in Behörden. Dort und auch beim Niqāb liegt die Schuld freilich bei der Mehrheitsgesellschaft, die eine Minderheit aus meist rassistischen Beweggründen diskriminiert. 

Es gibt muslimische Frauen mit Niqāb, die am Berufsleben teilhaben. Manche von ihnen sind selbständig, andere stehen in einem Angestelltenverhältnis.

Eine vollständige Ausgrenzung von der Gesellschaft wird letzten Endes von Huch-Tören betrieben, weil die Frauen ja de facto ihr Haus nicht mehr verlassen können, wenn die von ihnen geführte Petition Erfolg haben sollte.

Die Niqābi, die ich kenne, dienen keinem "Patriarchat". Sie dienen, gemeinsam mit ihrem Ehemann, Allah.

"Seit Jahrhunderten haben Frauen in Europa dafür gekämpft, dass sie im öffentlichen Raum beispielsweise eine Hose tragen dürfen und sich nicht verhüllen müssen."

Und schätzungsweise bis zu 2.000 dieser Frauen allein in Deutschland haben nun aus freien Stücken die Entscheidung getroffen, Hosen, High Heels, knallenge Hosen, dünne Strumpfhosen, Miniröcke und was sonst noch alles gegen den Niqāb einzutauschen. Sie wollen sich etwa nicht länger dem Körperkult einer Gesellschaft unterwerfen, der von ihnen ein Höchstmaß an Sexyness verlangt und ein Erscheinungsbild, als seien sie jederzeit sexuell verfügbar. Schätzungsweise weitere 2.000 dieser Frauen allein in Deutschland haben ihren Hidschāb (oft genug in durchgestylter Gestalt eines figurbetonten Mantels, eines stark geschminkten Gesichts und eines kunstvoll gebundenen voluminösen Türban) um einen Niqāb zu ergänzen. Und weitere 2.000 Frauen haben beschlossen, dass sie auch weiterhin lieber Niqāb tragen als Hot Pants.

Auch das gehört zum Kampf für Frauenrechte: Die Freiheit, dass eine Frau selbst bestimmten kann, wie sie sich kleidet. Wenn die Frauen nun in Hosen herumlaufen müssen und sich nicht verhüllen dürfen, wo ist dann die Emanzipation der Frau? Wenn Männer wie Huch und Tören ihr sagen, wie sie sich zu kleiden haben, dann sind doch wieder patriarchale Strukturen am Werk.

"Eine Ganzkörperverschleierung verstößt gegen die Menschenwürde. Es findet keine Art der Kommunikation im öffentlichen Raum statt. Die Frau wird mit einer Ganzkörperverschleierung herabgewürdigt, da es keine Individualität mehr gibt. Das, was jeden Menschen ausmacht, ist seine Individualität und seine Unverwechselbarkeit. Mit der Ganzkörperverschleierung wird einer Frau diese Individualität genommen. "

Kommunikation findet sehr wohl statt - und die Frauen bestimmen selbst, mit wem sie unter welchen Bedingungen kommunizieren. Sie machen ihr Antlitz nicht zum Gemeinschaftseigentum, sondern behaupten ihr Selbstbestimmungsrecht: "Mein Gesicht gehört mir!". Auch Huch und Tören können nicht über das Gesicht einer Frau verfügen. Wollen etwa einige, die den Kampf um das Bestimmungsrecht über die Genitalien der Frau (vor allem ihre Gebärmutter) verloren haben, nun zumindest das Bestimmungsrecht über das Gesicht der Frau verteidigen?

Die Individualität einer Frau wird ihr durch den Niqāb nicht genommen. Auch blinde Menschen und Prosopagnostiker nehmen andere ja als Individuen wahr, und jede Frau mit Niqāb legt diesen regelmäßig ab. Zur Individualität gehört freilich mehr als nur das äußere Erscheinungsbild - es sind vor allem die inneren Werte eines Menschen, die seine Einzigartigkeit ausmachen. Es sind seine Überzeugungen, seine Werte, seine Ziele. Wer einer Frau den Niqāb nimmt, nimmt ihr auch einen Aspekt ihrer Einzigartigkeit. Er beraubt sie eines wichtigen Aspekts ihrer Persönlichkeit.

Warum die "Ganzkörperverschleierung" nun gegen die Menschenwürde verstößt, können Huch-Tören nicht darlegen. Die Frau kommuniziert ja weiterhin. Sie nimmt weiterhin am gesellschaftlichen Leben teil - soweit man sie jedenfalls lässt. Rund die Hälfte der Bevölkerung kann ohne Niqāb mit der Frau kommunizieren - und die andere Hälfte mag sich fühlen wie beim Telefonieren oder bei einer Web-Konferenz, aber eine Kommunikation findet weiterhin statt.

Freilich verstößt die gesellschaftliche Ausgrenzung von Frauen, die Niqāb tragen, gegen ihre Menschenwürde. Es verstößt gegen ihre Menschenwürde, wenn man ihnen das Selbstbestimmungsrecht über ihr Gesicht nimmt. Es verstößt gegen die Menschenwürde, wenn man einer Frau sagt, wie sie sich zu kleiden habe.

"Die Menschenwürde ist nicht austauschbar und relativierbar. Deshalb kann man sich auch nicht auf das freiwillige Tragen einer Burka berufen. Die Rechtsprechung ist bei der Menschenwürde eindeutig. Sie ist nicht austauschbar. Ein Verbot der Burka ist somit auch rechtmäßig, selbst wenn sie freiwillig getragen wird."

Da das freiwillige Tragen des Niqāb die Menschenwürde nicht verletzt, ist dieser Absatz hinfällig. Das Tragen des Niqāb führt nicht dazu, dass die Frau die Würde ihres Daseins aufgibt.

Ihre Menschenwürde wird nicht vom Niqāb verletzt - allenfalls, wenn man sie dazu zwingt. Oder wenn man sie im Gegenteil zwingt, den Niqāb abzulegen.

"Alle Menschen in Deutschland haben die Gesetze dieses Landes zu respektieren. Es gehört aber auch dazu, die Kultur und Eigenarten dieser Gesellschaft zu respektieren. Wer eine Burka trägt oder tragen lässt, respektiert unsere Kultur nicht. Das gleiche erwarten im übrigen auch viele arabische Staaten, wenn Europäer sich in diesen Ländern aufhalten. Wir respektieren die Kleiderordnung dieser Länder."

Was andere Staaten von Deutschen erwarten, die sich in ihrem Land aufhalten, kann nicht Gegenstand deutscher Gesetzgebung oder Rechtsprechung sein.Hier ist auch zu bedenken, dass viele derjenigen Frauen, die einen Niqāb tragen, die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Etliche sind zum Islam konvertierte Deutsche. Sie gehören zu einem deutschen Islam, und es spielt keine Rolle, wie sich islamische Kulturen anderswo darstellen.

Ich sehe nicht, warum eine Kleidung, die übrigens in sehr ähnlicher Form und mit nahezu gleicher Intention auch von den Frauen der Bibel getragen wurde und damit zur jüdisch-christlichen Geschichte gehört, unsere Kultur nicht respektiert. Einen Beweis für diese Behauptung treten Huch-Tören nicht an. Ich fühle mich in meiner Kultur als Deutscher, die für mich Offenheit und Toleranz und Religionsfreiheit beinhaltet, von einer Frau mit Niqāb absolut nicht respektlos behandelt. Ich sehe in ihr eine Bereicherung und sogar vom Glauben her eine Cousine.

"Wir dürfen nicht aus einem falschverstanden Freiheitsverständnis heraus unsere gesellschaftlichen Prinzipien, wie die Beachtung von Frauenrechten, über Bord werfen. Das was eine Gesellschaft zusammen hält, sind deren Werte. Wer die Werte nicht achtet, hat in unserem Land nichts zu suchen."

Solange das Tragen des Niqāb nicht durch staatliche Gesetze oder Verordnungen erzwungen oder verboten wird, sind die Frauenrechte nicht in Gefahr. Wenn freilich in einer patriarchal geprägten Gesellschaft ausgerechnet Männer wie Huch-Tören Frauen vorschreiben wollen, wie sie sich zu kleiden haben, so verstößt das sehr wohl gegen die Frauenrechte. In einer freien Gesellschaft kann eine Frau selbst bestimmen, wie sie sich kleidet - auch ob dies eher entblößend ist oder eher verhüllend.


Schauen wir uns nun noch einige Begründungen von Befürwortern der Petition an, um zu sehen, in was für einem Umfeld Huch-Tören (und andere Befürworter eines Verbotes wie z.B. auch Julia Klöckner oder Guido Wolf) sich bewegen:

Brigitte Hopmann: "Die Islamisierung Europas ist der Untergang Europas. Das sollten wir nicht zulassen. Es fängt an mit Kleidung und hört mit dem Schächten von Tieren noch lange nicht auf. In Europa hat das nichts zu suchen. Wer sich derart verschleiert, provoziert und produziert Unbehagen und Ablehnung. Das ist für die immer beschworene Integration nicht förderlich. Muslime können in der Moschee oder zu Hause allen Kleidervorschriften des Islam entsprechen, aber auf den öffentlichen Straßen Europas hat das nichts zu suchen."

Monika Kaissling: "Weil es hier nicht hinpasst. Wir wollen nicht islamisiert werden."

Nicole Kausch: "Weil eine Burka bei uns nichts zu suchen hat, wir ein christliches Land sind, es ein vermummungsverbot gibt und ein wenig respekt für unsere deutsche Kultur ja wohl nicht zu viel ist ! Wir sollen STÄNDIG alles tolerieren von anderen Kultur und und unsere eigene Kultur und unsere Gesetze werden mit Füssen getreten , es wird einfach Zeit auch mal ein klares NEIN zu einer anderen Kultur auszusprechen !"

Marcel Böhme: "Warum? Der Islam gehört niemals zu Deutschland. Und die Bettlaken auch nicht."

Jörg Schlechte: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Das hat hier nichts zu suchen. Außerdem kann diese Bekleidung zum Tarnen krimineller Elemente benutzt werden."

Laura Dietrich: "Vermummte Frauen sind von den Menschen im öffentlichen Raum abgeschnitten. Sie können sich nicht integrieren, weil sie als allererstes ihren Glauben unübersehbar aussenden, und damit eine unüberwindbare Schranke zwischen sich und die anderen Menschen stellen."

Stephanie Dingenskirchen: "Ich finde diese Burkaträger bedrohlich... wenn ich in andere Länder gehe, halte ich mich auch an deren Regeln und Bräuche - genau das ist es, was sich diese Leute hier herausnehmen, sie treten unsere Regeln mir Füßen - und das machen sie deshalb, weil sie keinerlei Respekt für uns, unsere Religion, und unser Land haben. Wir sind ein christliches Land und brauchen hier keine Burkas..ich empfinde schon die Kopftücher als unnötig. Wer sich unbedingt verschleiern möchte , der soll am besten schnell zurück in arabische Länder."

Andreas Dreyer: "ist in meinen Augen Christenpflicht."

Stefan Riedl: ""Wir brauchen keine Verschleierung in unserem Land. Wir sind christlich und nix anderes."

Nicol Buchert: "Es einfach unwürdig ist und bei uns ungewollt. Wir sind kein Moslimischer Staat auch wenn im Moment einer daraus gemacht werden wer hier ist soll sich uns anpassen"

Marioon Schneider: "Diese Bekleidung hat in unserem Land einfach nichts zu suchen. Wir sind ein fortschrittliches Land, in dem Frauen ein Recht auf freie Kleider Wahl haben." (Anmerkung MM: Der ist echt gut! Genau wie der folgende Kommentar:)

Ryana Gunda Beschorner: "Es ist ein Verbrechen - Frauen müssen frei sein"

Peter Schwab: "Ich ein zurück zu unserer Kultur und unseren Werten unterstütze. Mittlerweile gibt es Stadtviertel, wo sogar die Polizei sich nur noch mit einer Hundertschaft hineintraut, rechtsfreier Raum. Das verkörpert auch die Burka. Ich möchte das wir eine christliche, westlich orientierte Wertegesellschaft bleiben."

Rita Britz: "Es wurde alles schon geschrieben. Ich kann dem nur beipflichten. Der Ausländerhass wird dadurch noch mehr gefördert. Die erhalten alle Rechte. Mal sehen ob die nächste Generation noch Weihnachten, Nikolaus,St Martin, Ostern feiern darf."

Josef Dag: "sowas in einem Christlichen land dumm ist"

Horst Kapp: "Weil ich gegen die Islamisierung Europas bin......Die Geschichte und der Koran zeigen es ganz deutlich : es gibt keinen friedlichen Islam !!!"

Michael Niesen: "man nicht mehr erkennen kann welche Identität die Person hat und es nicht zu unserem christlichen Grundsätzen passt"

Tobias Thomas: "Ich mir sorgen wegen einer schleichenden Islamisierung mache und meinen Kindern ein schönes Deutschland hinterlassen möchte."

Jörg Kerber: "Wir nicht in einem islamischen land leben und das auch so bleiben soll.Wer herkommt als angeblicher flüchtling der hält sich sn unsere gesetzte oder muss nach hause gehen"

Doris de Boer: "Der Islam ist total frauenverachtend. So etwas brauchen wir gewiss nicht in einem aufgeklärten, christlich geprägten Land."

Jaroslava Cizkova: "...es unakzeptabel für Europa ist, es gehört nicht hierher! Sie sollen dort bleiben, wo sie sind, wenn sie den schirchen Sack tragen wollen!"

Sandy Hundt: "Der Islam nicht zu Deutschland gehört!!!!"

Michael Resch: "Ich verachte diese barbarische unmenschliche muslimische Kultur!"

Maritta Mögel: "Weil Deutschland kein islamischer Staat werden soll, ich wissen möchte wer mir gegenüber steht, weil ich mich im Ausland auch deren Geflogenheiten anpassen muss und anpasse, die Burka hat bei uns nichts zu suchen!"

Claudia Sikder: "Weil mein muslimischer Ehemann dies ebenfalls als falsch empfindet." (MM: Der ist super!)

Heiner Kossack: "Der Islam "nicht"zu Deutschland gehört"

Thomas Hierl: "Stoppt die Islamisierung unserer Heimat!"

Wolfgang Casjens: "Ich es lächerlich finde...."

Paula Burger: "ich unterschreibe, weil ich überzeugt bin, dass Frauen in einem Gefängnis der WILLKÜR leben fristen! Und wieso müssen das nur Frauen? Männer könnten dies doch auch mal sich selbst antun!" (MM: Nun ja, die Frauen verbieten es den Männern ja nicht. Also ist das nun wirklich kein Argument.)

Vanessa Schiller: "Wir uns in Deutschland auch nicht vermumen dürfen finde es unfair das die Sonderrechte haben !" (MM: Vanessa, das Vermummungsverbot gilt nur unter engen Voraussetzungen. Einen Schleier dürftest du auch tragen, das ist kein Sonderrecht.)

Volker Hellein: "Ich unterschreibe, weil ich für die deutsche Kultur stehe und eine immer weitergehende Islamisierung Deutschlands ablehne!"

Andrzej Lewandowski: "Moslem verbot bitte"

Armin Hintzpeter: "Ich unterschreibe, da ich vom Islam die Schnauze voll habe, man sleht jeden Tag diesen "SCHEIß""

Liliana Ribeiro: "Frauen sollen frei sein und ihre Schönheit zeigen und sich nicht verstecken ." (MM: Liliana, du hast die patriarchal geprägten Strukturen wirklich perfekt verinnerlicht. Verbot des Schleiers, weil Frauen ihre Schönheit zeigen sollen. Ich würde sagen, da ist die Emanzipation gescheitert.)

Horst-Dieter Fink: "ich diese Verschleierungen grässlich finde" (MM: Aber ich schätze, wenn Frauen über 40 oder mit etwas Übergewicht Minirock oder Leggings tragen, wäre eine Burka Pflicht, gell?)

Montani Bela: "Ich habe keine Lust, meine Heimat mit all ihren werten aufzugeben und in einem scheiß muslimischen, Menschen verachtenden Land zu leben! !!!!!! Muslime Raus aus Europa !!!!!!!!!!!!! Das ist unsere einzige Chance als Christen die wir sind"

Herbert Müller: ", Islam reformieren. Der Koran ist das Lehrbuch des Islam. In ihm wird mehr als 100 mal zu Gewalt und Mord an Ungläubigen aufgefordert. So lange wie dies verteilt und gepredigt werden darf, wird es Zuhörer geben die dem Folge leisten. Helft mit und unterstützt die Kampagne Koranzensur mit eurer Unterschrift Muslime die dies nicht unterstützen, können sich ihre heuchlerischen Beileidsbekundungen nach Anschlägen sparen. Wenn jemand Nägel auf eine Straße wirft, muss man diese wegräumen bevor es zu einem Unfall kommt. Es nützt nichts zu behaupten, das die Nägel nicht für diese Zwecke gedacht sein."

Tanja Stiefel: "Möchte das nicht, dass Deutschland immer mehr islamisiert wird und ich habe das Vermzmmungsver ot einzuhalten, dann bitte auch Migranten. Die Rechte der Frau wird mit Füßen getreten! Ausserdem will ich einem Menschen in die Augen sehen können."

Alois Mager: "Die Integrationsverweigerer in Paris wieder einmal unsere Toleranz überzogen haben. Eine Burka hat in Europa und insbesonders in Deutschland keine Legitimität."

Felix Boog: "Der Islam eine menschenfeindliche Religion ist."

Daniel Kern: "Ich unterschreibe, weil Deutschland ein christlicher Staat ist und hier das Deutsche Grundgesetz gilt, nicht die Scharia!"

Harald Schreiber: "es mal klar zum Ausdruck kommen muss, dass die Frau in keiner Religion so entmenscht wird, wie im Islam!"

Barbara Schwarz: "jede frau das recht auf ein "Gesicht" hat!" (MM: Wenn sie ein Recht auf ein Gesicht hat, dann doch wohl auch, es nicht zu zeigen)

Christine Stouder: "Es reicht!"

Ja, an dieser Stelle höre ich auf, Begründungen zu zitieren. Sie liefern ein erschreckendes Bild.

Auffällig: Viele Begründungen kriminalisieren die Frauen. Unter der "Burka" könnte eine Bombe stecken? Nun, in einem Kinderwagen, Rucksack oder Geigenkasten auch. Unter der "Burka" könnte ja auch ein Mann stecken? Mit wenig Aufwand - Perücke, Make-up, Kleidung - kann man jeden Mann in eine Frau verwandeln, und niemandem würde eine Identifikation gelingen. Verbieten wir also das auch gleich?

Die andere Lieblingsbegründung ist das Vermummungsverbot, von dem anscheinend viele glauben, dass es auch für muslimische Frauen und ihren Schleier gelten müsste - was freilich nicht der Fall ist.

Schlimm sind halt die allgemein islam- und ausländerfeindlichen Begründungen, von denen ich einige zitiert habe.