Nach einer Untersuchung von YouGov sind 62 % der Deutschen für ein Verbot von Schleiern, die den Körper vollständig sowie das Gesicht bedecken. 27 % hingegen meinen, jeder sollte selbst entscheiden, was er trägt - einschließlich „Burkas und Niqabs” (unentschieden 11 %).

Ähnlich sieht es In Großbritannien aus; dort sind 57 % für ein Verbot und 25 % dafür, dass jeder selbst entscheiden kann (unentschieden 18 %).

Ganz anders sieht es in den USA aus: Nur 27 % sind für ein Verbot, 59 % meinen, dass jeder selbst entscheiden sollte, was er trägt (unentschieden 14 %).

Die ganz andere Haltung der US-Amerikaner dürfte daran liegen, dass in den Vereinigten Staaten das unveräußerliche Recht auf das Streben nach dem Glück eine große Rolle spielt.

Was für uns Deutsche etwas merkwürdig klingt, ist für die Amerikaner das Recht eines jeden Menschen, sein eigenes Leben selbstbestimmt zu gestalten, und die Chancengleichheit, im Leben das zu erreichen, was man selbst für richtig hält.

In den USA wird dem Individuum darum ein größeres Maß an beispielsweise Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit gewährt, als dies in Deutschland der Fall ist. In den USA ist eine Einschränkung individueller Religionsfreiheit für viele Bürger undenkbar (anders ist es bei der Religionsfreiheit von Institutionen).